Häufig gestellte Fragen

Aufgrund des Rechenaufwandes für das Dekodieren von JPEG 2000 Bildern, sowie das Rendern von 4k in Echtzeit ergeben im easyDCP Player jeweils besondere Anforderungen.

Zuerst muss der Leistungsengpass identifiziert werden, dazu aktivieren Sie die fps Statistik (Playback/Statistik)

Wird Ihnen 100 fps angezeigt, bedeutet das, die Decodierung (oder lesen oder rendering) eines einzelnen Frames dauert im Durchschnitt 1/100 Sekunde. Es bedeutet nicht,

das aktuell 100 / Frames pro Sekunde angezeit werden. 

Der easyDCP Player liest, (decodieren und rendern) die Bilder parallel, so könnte der "Engpass" die Festplattengeschwindigkeit, die CPU- oder GPU- Leistung oder das OpenGL-Rendering sein.

 

Wenn Die "Lesegeschwindigkeit der Festplatte" der Engpass ist:

Das Laden eines DCP´s dauert manchmal zu lange wenn das erste mal von der Festplatte gelesen wird.

Spielen Sie das DCP einige Minuten ab, danach starten Sie es erneut, jetzt sollte es im Systemchache laufen.

Alternativ kopieren Sie das Paket auf das lokale Laufwerk, vorzugsweise auf eine SSD.

 

Wenn "Decodieren" der Engpass ist:

Bitte lesen Sie die Hardwareanforderungen sorgfältig, um festzustellen, ob Ihr System die Vorraussetzungen ener Echtzeit-Wiedergabe erfüllt.

Wenn Sie wissen, dass Ihr System zu schwach ist, aber DCPs in Echtzeit dennoch wiedergeben möchten, so können Sie die Skalierbarkeit der JPEG 2000-Komprimierung nutzen.

Ändern Sie entweder den "performance-to-quality trade-off" in Options | Code | <Ihr aktueller Codec > oder verwenden Sie alternativ eine oder mehrere Auflösunsstufen niedirger über die Drop down-box in der Steuerungsleiste der Wiedergabe.

Aktivieren Sie die Option "Fit to Window" dies bewirkt, dass die Bilder, nur bis zur aktuellen Bildschirmauflösung skaliert werden und kein unnötiger "Overhead" erzeugt wird.

 

Wenn "Rendering" der Engpass ist:

Mit der Version 3.0 des easyDCP Players wurden zwei Render-Modis eingeführt: V-Sync-unabhängige Wiedergabe und V-Sync-Wiedergabe.

 

  • V-Sync-unabhängige Wiedergabe: Das war die einzige Möglichkeit, in allen Versionen vor v3.0.

Es ist immer noch die richtige Wahl, wenn das Display mit 60Hz läuft. (Standard für "normale" Computermonitoren).

Es ist auch die "fallback" Option, wenn V-Sync nicht vorhanden oder nicht aktiviert ist.

  • V-Sync-Rendering: Vor allem, wenn das Ziel-Display ein LCD-Fernseher oder ein Projektor ist oder die max. Aktualisierungsrate deutlich geringer als 60Hz (z.B. nur 30 Hz) ist,

sollte der V-Sync-Rendering-Modus gewählt werden.

Dies kann in "Options |Video | V-Sync" aktiviert werden, aber nur, wenn Options | Video | General Rendering | V-Sync eingeschaltet ist.

Ob V-Sync tatsächlich für den easyDCP Player mit dem Grafiktreiber aktuell zur Verfügung steht, wird in den runden Klammern neben "Options | Video | General Rendering | V-Sync" angegeben.

Wird die Wiedergabe in V-Sync-Rendering-Modus gestartet, wird die Framerate sowie die Bildwiederhol-Rate in geschweiften Klammern neben dem "Render" fps Linie (z.B. 24 fps @ 24 Hz) im Statistikfenster des easyDCP Player angezeigt.

Der easyDCP Player wird nun explizit zwischen Frame- und Bildwiederhol-Rate des Monitors übersetzen. Die besten Ergebnisse werden erzielt, wenn beide Werte gleich sind oder wenn die Bildwiederhol-Rate des Displays ein gerades Vielfaches der Framerate erreicht hat.

Wenn die Wiedergabe schwer stottert ? Wenn Sie mehrere Monitore an Ihrem Computer angeschlossen haben, ist es wichtig, dass die V-Synchronisierung identisch mit der Refresh Rate der Anzeige ist, auf dem sich die easyDCP Player Wiedergabe befindet.

Stellen Sie sicher, dass das Display korrekt eingestellt ist, öffnen Sie die V-Sync-Anzeige http://www.vsynctester.com/detect.html 

und überprüfen Sie, ob die gemessenen Hz-Rate Bildwiederholfrequenz des Monitors übereinstmmen.

Hinweis: Konfigurieren Sie das Display, auf dem die Leinwand-Wiedergabe liegen soll als Ihr Haupt-Display.

(Windows 7: Rechtsklick Desktop | Bildschirmauflösung | <wählen Sie Ihr Display> | Check "Machen Sie dies zum Haupt-Display")

Hinweis: Bei Verwendung von zwei Nvidia-Grafikkarten (z.B. einen für die Darstellung und eine für die CUDA-Decodierung), ist es notwendig, die Grafikkarte für das Rendering manuell anzugeben. NVIDIA Control Panel | 3 D settings | Manage 3D settings | Global settings | OpenGL rendering GPU | <select the graphics card > zur Anzeige, wo sich der easyDCP Player auf der Leinwand befindet.

Wir haben herausgefunden, dass dies einen großen Unterschied in Bezug auf die Rendering-Leisung ausmacht.

Wenn es keine offensichtlichen Engpässe gibt:

Es ist sehr wahrscheinlich, daß das Rendering das Stottern verursacht.

Siehe unter:  -> "Wenn das `Rendering` der Flaschenhals ist".