Tag: Performance easyDCP Player
Found 3 FAQs and 1 videos.
Diese FAQ ist günstig für
easyDCP Player+   Alle Versionen
IMF Player   Ab Version 4.0.X

Für eine Orientierung haben wir eine Auswahl von Hardware-Konfigurationen getestet,

die Ihnen Helfen kann die optimale Hardware-Konfiguration für Ihren Bedarf zu finden.

Performace SheetLeistungstest herunterladen

Wir empfehlen Ihnen sich die folgenden Informationen zu unserem Testverfahren durchzulesen:

Getestete Software:

easyDCP Player+ 2.0.8 im CPU-Modus für JPEG 2000-Kompression. Die verwendete Hauptspeicher-, Platten/SSD- und Grafikkarten-Konfiguration hatte KEINE Auswirkungen auf die Decodier Performance.

Testmaterial:

Wir erstellten sog. „White Noice“ Test-DCPs. „White Noice“ Bilder sind das Worst-Case-Szenario für JPEG 2000 sowie für viele andere Bild- / Videokompressionsformate. Wir erzeugten diese DCPs für 2K/2D, 2K/3D und 4K/2D. Dies wurde zudem für verschiedene Behältergrößen, wie Flat (2K: 1998x1080, 4K: 3996x2160), Scope (2K: 2048x858 , 4K: 4096x1716) und Full-Container (2K: 2048x1080, 4K: 4096x2160). Auch wenn der easyDCP Player beim Full- Container-Modus im Vergleich zu entweder Flat oder Scope mehr Pixel zu entschlüsseln hatte, haben wir keinen großen Unterschied in der Dekodier-Performances feststellen können.

Ein weiterer Effekt,  der berücksichtigt werden muß, ist die jeweilige Encoder-Einstellung bei der Generierung von DCPs: easyDCP Creator z.B., erzeugt JPEG 2000-Dateien mit variabler Bitrate (VBR). Dies bedeutet, daß unabhängig von der maximalen Bitrate, Quellbilder mit wenigen Bild-Details, nach der JPEG-2000 Komprimierung eine eher kleine Datei-Größe haben. Umgekehrt erzeugen Quellbilder mit vielen Bild-Details größeren Dateien. Die maximale Größe wird durch die maximale Bitrate, die bei der Encodierung der Bilder vorgegeben wurde, beschränkt. Falls erforderlich, stoppt der Encoder die Aufnahme von weiteren Bildinformationen, um nicht die maximal vorgegebene Bitrate zu überschreiten.

Für unsere „Worst-Case“ - DCPs , hat der Encoder ständig die maximale Bitrate erreicht, so daß die Datenrate konstant ist. VBR-codierte DCPs erreichen in der Regel auch bei der Wiedergabe eine jeweils unterschiedliche Datenrate. Diese Datenrate hat einen sehr starken Einfluß auf die Wiedergabeleistung des easyDCP Player. Wurde das Quelle DCP mit einer sehr niedrige Datenrate encodiert, kann es dennoch möglich sein, den Film auf einer langsameren Hardware-Konfiguration in Echtzeit wiederzugeben. Da die Datenrate in unserem Test-DCPs nicht variierten, zeigen die gemessenen Ergebnisse die Worst-Case Situation. Somit ist es vorstellbar, daß ein DCP auch dann ohne Probleme in Echtzeit wiedergegeben werden, wenn die Tabelle einen orangen Punkt für einen solchen Testfall aufweist.

* Qualität Slider (QS):

Seit Version 2.0, ist easyDCP Player in der Lage, die Darstellungs-Genauigkeit vorzugeben, um eine bessere Wiedergabe-Leistung zu erreichen. Insbesondere bei der Betrachtung von DCPs (die 36 Bit pro Pixel haben) auf einem Computer-Monitor (mit 24 Bit pro Pixel ), können, ohne erheblichen Einfluß auf die Wiedergabe Qualität, Informationen aus der JPEG 2000 Codestream reduziert werden.

** Reduzierung der Wiedergabe-Auflösung:

Mit der Funktion „Discard Resolution Level“ im easyDCP Player können einzelne Auflösungsstufen aus dem JPEG 2000-Code-Stream entfernt werden. Die Reduzierung der Auflösungsstufe steigert die Wiedergabeleistung. Es wird bei reduzierung einer Stufe die Auflösung in beiden Dimensionen auf die Hälfte reduziert. Dies reicht oftmals aus, um eine Echtzeit-Wiedergabe auch auf Notebooks zu ermöglichen.

Diese FAQ ist gültig für
easyDCP Player+   Alle Versionen
IMF Player   Ab Version 4.0.X

 

Es gint zwei unterschiedliche Möglichkeiten, um den easyDCP Player+/IMF Player zu betreiben.


1. Echtzeit-Wiedergabe mit einem schnellen Haupt-Prozessor (CPU).

Diese Konfiguration erlaubt die Echtzeit-Wiedergabe von 2k/4k DCPs und IMF-Packages auf einem Standard-PC/MAC. Dies ist empfehlenswert wenn Sie sowieso einen Rechner mit einer ausreichend schnellen CPU besitzen. Der Software-Codec ist für macOS 10.17 und Windows ab Version 7 64-Bit verfügbar.

Die minimalen System-Anforderungen sind:

    • 6-core CPU
    • MIndestens 4 GB RAM
    • Grafikkarte mit mindestens 500 MB Hauptspeicher für den Monitoranschluss (primäre Grafikkarte)
    • Eine schnelle Harddisk ist empfehlenswert


2. Echtzeit-Wiedergabe mit Beschleunigung über eine Grafik-Prozessor (GPU).

Dies ermöglicht eine Echtzeitwiedergabe von 2k / 4k DCPs und IMF-Paketen *) auf einem Standard PC.

*) gilt für verlusthaft komprimierte IMF-Packages mit einer Code-Blockgröße 32x32

Diese Variante erfordert zwei Grafikkarten:

1. GPU: Primäre Grafikkarte für die Wiedergabe (OpenGL), die an das Display angeschlossen ist.
2. GPU: Sekundäre (CUDA-fähige) Grafikkarte für die JPEG 2000 Dekodierung.

Die minimalen System-Anforderungen:

    • 4-core CPU
    • 1x Primäre Grafikkarte die mit dem Monitor verbunden ist.
      • aktuelle NVIDIA GeForce oder Quadro Grafikkarte
      • Mindestens 1 GB VRAM
      • Vorzugsweise über PCIe x16 verbunden
    • 1x Sekundäre Grafikkarte (nicht mit dem Monitor verbunden)
      • 1x NVIDIA GeForce mit mindestens 500 CUDA-cores
      • Mindestens 2 GB VRAM
      • Vorzugsweise über PCIe x16 verbunden
    • Mindestens 4 GB RAM
    • Eine schnelle Festplatte/SSD ist empfehlenswert

Der Codec für die GPU-Beschleunigung ist nur für Windows verfügbar, nicht aber für Mac OS X.


3D Video Ausgabe Optionen:

Für beste Stereo-Video-Ausgang, empfehlen wir eine NVIDIA Quadro-Gerät mit mindestens 2 GB Speicher (zB Quadro K600). Bei der Verwendung von NVIDIA 3D Vision, muss die Anzeige auf eine Bildwiederholfrequenz von mindestens 120 Hz (zB Acer GD245QH) haben. Alternativ kann ein 3D-Projektor über Dual DVI angeschlossen werden. Dies erfordert keine professionelle Nvidia Quadro-Karte und kann aber auch mit einer NVIDIA GeForce-Karte erreicht werden.

Darüber hinaus kann ein 3D-LCD über HDMI oder DVI angeschlossen werden, um in eine side-by-side/top-and-bottom/line-by-line oder einen anderen Interleaved-Modus in Stereo wiederzugeben.

 
HD-SDI Wiedergabe Optionen:

easyDCP Player unterstützt die Blackmagic Design UltraStudio oder DeckLink series Ausgabegeräte.

Wenn die HD-SDI Option "enable subtitling, color processing and scaling" aktiviert ist, werden decodierte Bilder zunerst über die primäre Grafikkarte verarbeitet, bevor diese an das SDI-Ausgabegerät weitergegeben werden.

Dies funktioniert am besten, wenn die primäre Grafikkarte eine NVIDIA Quadro-Karte ist. 


Hier unser Performance Test:

Diese FAQ ist gültig für
easyDCP Player+ Windows 7/10  Alle Versionen
IMF Player Windows 7/10 Ab Version 4.0.X

 

Leistungsmessung easyDCP Player+ CPU/GPU

 

6-core CPU
(i7-3960X 3.3Ghz)

GeForce 980 GTX

 

50%
Quality

100% Quality

50%
Quality

100% Quality

DCP 2k 24 fps 2048x857 250 Mbit/s

69 fps

46 fps

138 fps

115 fps

DCP 2k 30 fps 2048x857 250 Mbit/s

67 fps

53 fps

137 fps

127 fps

DCP 2k 50 fps 2048x857 250 Mbit/s

80 fps

77 fps

156 fps

144 fps

DCP 4k 24 fps 4096x2160 150 Mbit/s

43 fps

39 fps

49 fps

45 fps

DCP 4k 24 fps 4096x1714 250 Mbit/s

36 fps

23 fps

56 fps

53 fps

IMF UHD 25 fps 3840x2160, 4:2:2 30 bit, 840 Mbit/s

30 fps

12 fps

35 fps

30 fps

IMF UHD 50 fps 3840x2160, 4:2:2 30 bit, 840 Mbit/s

26 fps

16 fps

40 fps

38 fps